Geschichte des sfd

Im Jahre 1969 wird Frieder Eberhardt neben seiner Arbeit als Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinden in Göppingen-Faurndau Berater von Kriegsdienstverweigerern und Beistand für Kriegsdienstverweigererim Kirchenbezirk Göppingen.

In zahllosen Gesprächen, Beratungen und schließlich Gewissensprüfungen vor Gericht unterstützte Pfr. Eberhardt junge Männer, die den Kriegsdienst verweigerten. Mit jenen, die als als Kriegsdienst-verweigerer schließlich anerkannt wurden, suchte er nach Zivildienst-plätzen, die damals noch keine Selbstverständlichkeit waren.

Der sfd entstand 1979 als gemeinnütziger Verein. Seine Zielsetzung war es, Kriegsdienstverweigerern und Praktikantinnen/Praktikanten soziale Lernprozesse zu ermöglichen, Anregungen beim Einüben demokratischer Verhaltensweisen zu geben und friedenspolitische Arbeit zu leisten. Die Organisation des sfd war basisdemokratisch und impliziert, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv an den Entscheidungs-prozessen hinsichtlich der Arbeitsaufgaben beteiligt sind. Das Engagement des sfd zielte in besonderem Maße auf die Unterstützung sozialer Randgruppen.

Hierfür ünernahm der sfd unter anderem Aufgaben im Bereich täglicher Fahrdienste für behinderte Kinder im gesamten Landkreis Göppingen. Des Weiteren Angebote in den Arbeitsfeldern „Mobile Soziale Hilfsdienste“ sowie „Familienentlastende Hilfen“. Diese Bandbreite an Diensten ermöglicht den Mitarbeitenden eine ebensolche Bandbreite an Erfahrungen mit den betreuten Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus.


Im August 2010 gingen die Aufgaben und die Diesntstelle des sfd in eine gemeinsame Gesellschaft mit der Diakonie Stetten über. Seither ist der sfd Gesellschafter dieser gemeinsamen GmbH.

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